Montag, 5. Mai 2014

Blutadern

"Mami, drück mich nicht so fest. Du quetschst ja meine Blutadern. Im Bauch sind nämlich auch welche!" G., fast 5

Samstag, 19. April 2014

Goldig


Unser Jüngster heute, als er die leuchtend gelben Rapsfelder sah: "Das ist ein goldenes Blumenland."

Greifvögel

Gestern sind wir J.s Interesse für Greifvögel gefolgt und haben einen Vogelpark hier ganz in der Nähe besucht.

Der Besuch stand ganz unter dem Zeichen des Fotografierens, vor allem durch unsere Kinder.

Besonders gefallen haben uns die Eulen, die "Bald eagles" (das Wappentier der USA) und die Flugshow am Ende. Außerdem sind dieser Tage in allen Parks "Easter Trails" (Ostersuchpfade) für die Kinder angelegt. So hingen auch hier goldene Eier mit Buchstaben im Baum. Gelegenheit für Leseübungen. ;-)

Überhaupt hat der Park interessante Angebote für Kinder: so gibt es beispielsweise eine extra Falken- bzw. Eulentour, bei denen man etwas über Falknerei bzw. den Umgang mit Eulen erlernen und selbst ausprobieren kann.

Doch seht selbst:






Dienstag, 15. April 2014

Osterferien

Wie - Ferien, werdet Ihr sagen? Na klar! Die Nachbarskinder sind zu Hause. Das nutzen unsere beiden nun schon eine Woche ausgiebig zum gemeinsamen Spielen.

So kam es dann auch, dass uns heute gleich noch die Nachbarskatze besuchte und J. in seinem schon fast fehlerfreien Englisch sagte: "The cat is exploding the house." (Für alle Unwissenden - das heißt soviel wie: "Die Katze explodiert das Haus.")

Doch das Nachbarskind korrigierte dann freundlich: "Exploring?"(zu deutsch: "Erforschen?") So unkompliziert kann Englisch lernen sein.

Und gestern stellten wir dann zur Freude einer ganzen Kinderschar (ungefähr acht) alle vorhandenen Quadro-Elemente in den Innenkreis des Wendehammers. Eine Rutsche wurde rasch auch noch auf einen Fahrradständer gehänkt, und los ging die Raumschiff-Bauerei.

Selbst das Fahrradfahren wird angesichts der ganzen Kinderfahrzeuge in der Sackgasse langsam interessant. Noch klappt´s nicht ganz alleine, aber lange wird das sicher nicht mehr auf sich warten lassen!

Legoland

Freundlicher Pirat
Von der Oma großzügig gesponsort, haben wir kürzlich einen Familienausflug ins Legoland Windsor gemacht.

Auch wenn man bei den Nachbarskindern den Eindruck gewinnen kann, dass Lego in England nicht so verbreitet ist, belehrt uns das Legoland eines Besseren.

Gebucht hatten wir per Freilerner-Rabatt bereits im Dezember, und so kostete der Spaß für unsere Familie "nur" 48 Pfund statt ungefähr das Doppelte.

Und eigentlich hatten wir mit einem relativ leeren Legoland gerechnet; es war nämlich der Freitag vor den Osternferien.

Doch zahlreiche Kinder im Schulalter belehrten uns eines Besseren: offenbar hatten zahlreiche Schulen beschlossen, die Osterferien schon am Freitag beginnen zu lassen.

Die Wartezeiten hielten sich dennoch im Rahmen. Besonderen Spaß hat uns die Bootsfahrt in den blauen Lego-Elektrobooten und eine Unterwasserfahrt im "Atlantis"-Center gemacht - ein wirklich eindrückliches und originelles Erlebnis.

Blick aus dem U-Boot
Auf der Wildwasserbahn wurde man allerdings ordentlich nass, und das mit voller Absicht. Standen doch an anderer Stelle mehrere große Wasserpistolen, um die Vorbeifahrenden zu "beglücken". Mami entschied sich in weiser Voraussicht gegen die Fahrt, doch die drei Jungs ertrugen die Feuchte tapfer. Wer es unbedingt wieder trocken und warm haben wollte, konnte sich auch unter einen Riesentrockner stellen, den haben wir uns dann aber gespart :-)

Vom Park aus hatten wir bei trockenem, aber etwas bedecktem Wetter auch noch direkt einen guten Blick auf Schloss Windsor. Der Queen haben wir aber nicht zugewinkt ;-)

So stand der Tag voll unter dem Zeichen "Legoleidenschaft", und unsere Kinder kehrten inspiriert und voller neuer Ideen nach Hause zurück. Und auch für einen nächsten Besuch verblieben noch reichlich Attraktionen, die wir noch nicht besucht haben.

Gesprächsfetzen

Sagt mein Jüngster gerade beim Spielen: "Oh, das Gehirn ist rausgefallen …"

Montag, 24. März 2014

Rochen, Haie und Muränen

Meine Kinder begeistern sich schon seit einiger Zeit für die BBC-Serie "Oktonauten". Anfänglich war ich nicht sehr begeistert, aber es stellte sich heraus, dass J. erstaunliche Informationen über Meeresbiologie (insbesondere Meerestiere) und die Tiefsee aus den Filmen zog - von den englischen Namen der entsprechenden Tiere ganz zu schweigen.

So bin ich heute dem Vorschlag meiner Kinder gefolgt und bin mit ihnen nach Portsmouth ins Aquarium gefahren. Leider ziemlich teuer, aber gefallen hat es uns trotzdem.

Besonders beeindruckend fanden wir - wie schon beim letzten Besuch - die erstaunlich neugierigen und "zutraulichen" Rochen verschiedener Größen und Farben, die in einem offenen Becken herumschwimmen und immer wieder neugierig (oder hungrig?!) ihre Mäuler aus dem Wasser schieben.

Die riesigen Muränen hingegen (so fette Exemplare habe ich wirklich noch nirgends gesehen!) sehen wahrhaftig so aus, als ob mit ihnen nicht gut Kirschen essen sei.

Auch die (Katzen-)Haie wurden immer wieder ausgiebig bewundert, und besonders gruselig finde ich noch immer das Becken mit den Piranhas.

Am Meer (wo das Aquarium) liegt war es leider für einen längeren Aufenthalt zu kalt, der Wind war extrem unangenehm. Dafür konnten wir noch einen Blick auf die Isle of Wight werfen, die von Portsmouth aus mit der Fähre schnell zu erreichen ist.

Und eine große "Kanalüberquerungsfähre" erinnerte mich dann an unseren im Mai anstehenden Frankreich-Urlaub - von Portsmouth aus kann man nämlich auch nach Frankreich (Le Havre, wenn ich recht informiert bin) übersetzen.

Das macht Fernweh!